Polstergarnituren aus Leder (Ledergarnituren) stellen einen gehobenen Lebensstil bei Polstermöbeln da. Die Anschaffung von einer "guten" Ledergarnitur verursacht hohe Kosten und transportiert ein entsprechend gutes Image nach dem Motto: „Je teurer, desto besser". Rein optisch kann man heutzutage Kunstleder nicht mehr von Echtem trennen, zudem ist Kunstleder je nach Behandlung auch robuster. Fast noch wichtiger als der Bezug ist die Art der Polsterung: Ein Federkern sollte es schon sein, da beim unbequemen Schaumstoff schnell hässliche Beulen entstehen.
Ob diese These stimmt, ist jedem selber überlassen! Was eindeutig erscheint ist, dass eine Ledergarnitur mit einem speziellen Mittel etwa 2 Mal im Jahr behandelt werden muss. Für Ledergarnituren ist eine lange Benutzungsdauer vorgesehen. Deshalb ist es auch wichtig, dass man Ledergarnituren in der Wohnlandschaft richtig und konsequent reinigt und pflegt. In einem Haushalt, wo Kinder aufwachsen sollte man hochwertige Ledergarnituren besser vermeiden. Das Leder der Ledergarnituren ist sehr empfindlich und kann schnell kaputt gehen, wenn beispielsweise Kinder darauf spielen etc.
Das verwendete Material bei Ledergarnituren kann je nach Preis unterschiedlich sein. Von Dickleder bis zum reinen Anilinleder ist alles dabei, wobei man sagen muss, dass das Sitzen auf Anilinleder gemütlicher ist als auf Dickleder. Anilinleder ist allerdings das empfindlichste Leder überhaupt, dafür ist es atmungsaktiv und hat eine hochwertige Oberfläche. Wegen der vielen Kleinigkeiten, die es zu beachten gibt, sollte man in einen Fachmarkt für Ledergarnituren gehen, sich beraten lassen und selbst den Sitzkomfort ausprobieren. Man will ja für sein Geld auch eine gute Ledergarnitur bekommen, oder nicht?